Ich habe Angst um meinen Partner/meine Partnerin und die Zukunft. Ich muss oft weinen, und das belastet unsere Beziehung sehr. Was kann mir in diesem Falle helfen?

Verfasst von der HILFEFÜRMICH-Redaktion und aktualisiert am 13.03.2019

Es ist ganz normal, dass die Diagnose Lungenkrebs auch in Ihnen Angst auslöst. Abhängig von der jeweiligen Lebenssituation oder dem Stadium der Erkrankung kann das beispielsweise die Angst um Ihren Partner/Ihre Partnerin oder auch Angst vor Veränderungen, Überforderung und Verlust sein.

Wichtig ist, dass Sie Ihre Ängste zulassen, offen darüber sprechen und nichts in sich hineinfressen. Auch weinen kann zur Bewältigung einer solchen Situation gehören. Haben Sie Freunde, mit denen Sie sich austauschen können? Es kann auch hilfreich sein, sich Beistand bei Selbsthilfegruppen zu suchen oder sich in Internetforen mit anderen Betroffenen auszutauschen. Auch viele Krankenkassen bieten psychologische Unterstützung über Telefon oder Internet an.

Wenn Ihre Angst zu einer Belastung wird, ist es ratsam, sich mit ihr auseinanderzusetzen. Das Gespräch mit einem Seelsorger oder einem Therapeuten kann helfen, mit den eigenen Ängsten besser umzugehen. In psychosozialen Krebsberatungsstellen finden Sie auch als Partner Unterstützung. Adressen regionaler Anlaufstellen finden Sie hier.

Wenn Sie sich weiter damit beschäftigen wollen, wie Sie und Ihr Partner den Krebs bewältigen und zurück ins Leben finden können, empfehlen wir Ihnen das Buch „Den Krebs bewältigen und einfach wieder leben: Wie Sie die Angst zurücklassen und Ihre Lebensziele wiederfinden “ von Tanja Diamantidis (Trias Verlag: ISBN: 978-3830432265), das viele praxisnahe Tipps enthält. Dies ist allerdings nur noch gebraucht erhältlich.

Weitere Informationen zu einer psychologischen Unterstützung finden Sie auch in der Rubrik „Unterstützung" beim Thema „Psychologische Unterstützung".

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