Soll ich meinen Partner und die Familie miteinbeziehen, wenn ich mit dem Rauchen aufhören möchte?

Verfasst von der HILFEFÜRMICH-Redaktion und aktualisiert am 01.09.2020

Es ist natürlich Ihre Entscheidung, ob Sie Ihren Partner und Ihre Familie in die Rauchentwöhnung miteinbeziehen. Aber es kann durchaus von Vorteil sein, wenn Ihr engeres persönliches Umfeld involviert ist. So können Sie um ein wenig Nachsicht und Unterstützung in dieser Zeit bitten.

Gerade zu Beginn kann es vorkommen, dass rauchende Angehörige eine große Versuchung darstellen. Viele Verwandte müssen sich oft erst noch daran gewöhnen, dass Sie nicht mehr rauchen. Seien Sie also gewappnet, dass Sie die eine oder andere freundlich angebotene Zigarette höflich und bestimmt ablehnen müssen. Am besten wäre es, gemeinsam aufzuhören. Sollte das nicht möglich sein, bitten Sie um Rücksichtnahme. Zuweilen kann es auch notwendig werden, an den ersten Tagen des Entzugs keinen der rauchenden Verwandten zu treffen. Sollte Ihr Partner rauchen, können Ihnen einige Regeln den Ausstieg erleichtern. Eine Vereinbarung könnte beispielsweise sein, dass Ihr Partner zum Rauchen ins Freie geht.

Wenn Sie mit den Menschen an Ihrer Seite offen über Ihren Rauchausstieg sprechen, können diese sicher besser verstehen, wenn Sie während des Nikotinentzugs eventuell reizbarer als üblich sind.

Allgemein kann es von großem Nutzen sein, wenn Partner und Familienmitglieder Sie bei der Rauchentwöhnung unterstützen. Sie dürfen das auch ruhig von ihnen einfordern. Wenn Ihr Umfeld nicht weiß, in welcher Form es helfen kann, können Sie in einem Gespräch klären, welche Verhaltensweisen Sie als unterstützend erleben. Eine Möglichkeit wäre, für eine regelmäßige Ablenkung in Ihrem rauchfreien Alltag zu sorgen. Werden Sie zusammen mit dem Partner und der Familie aktiv. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, bei denen Sie diese miteinbeziehen können. In der Kategorie „Alternativen“ können sie hierzu ein paar Ideen sammeln. Vielleicht entwickelt sich aus den Unternehmungen ja auch ein gemeinsames Hobby.

Vielleicht möchten Sie auch jemandem aus Ihrem persönlichen Umfeld darum bitten, Buch über Ihre Fortschritte als Nichtraucher zu führen. Diese kann man dann zusammen gebührend feiern. Sie werden sehen, dass der überwiegende Teil Ihrer Liebsten großes Verständnis für Sie hat und gerne dazu beiträgt, dass Sie Ihren Rauchausstieg erfolgreich meistern.