Warum können Fettstoffwechselstörungen zu einem Schlaganfall führen?

Verfasst von der HILFEFÜRMICH-Redaktion und aktualisiert am 07.01.2020

Bei Menschen mit bestimmten Fettstoffwechselstörungen lagern sich Blutfette leichter an den Innenwänden von Arterien ab und begünstigen so eine Gefäßverkalkung (sogenannte „Arteriosklerose“), die das Schlaganfallrisiko erhöhen kann. Eine besonders wichtige Rolle spielt dabei das Cholesterin, das ab einem Blutwert von über 240 Milligramm pro Deziliter (mg/dl) das Schlaganfallrisiko um das etwa 2,5-Fache erhöht. Ärzte legen darüber hinaus besonderen Wert auf das umgangssprachlich als „gutes Cholesterin“ bezeichnete HDL und das umgangssprachlich als „schlechtes Cholesterin“ bezeichnete LDL. Um das LDL-Cholesterin zu senken und das HDL-Cholesterin zu steigern, kann man versuchen, weniger tierische und mehr pflanzliche Fette zu verzehren. Außerdem ist es ratsam, regelmäßig körperlich aktiv zu sein.

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