Was kann ich als Patient tun, um die Diagnosefindung zu unterstützen? Worauf muss ich achten?

Verfasst von der HILFEFÜRMICH-Redaktion und aktualisiert am 20.02.2019

Als Patient können Sie einiges dafür tun, um die Diagnosefindung zu unterstützen. Folgende drei Punkte sollten Sie beachten:

  1. Im Gespräch mit Ihrem Arzt / Ihrer Ärztin sollten Sie Ihre gesundheitliche Situation möglichst präzise und vollständig darstellen. Erklären Sie dem Arzt ganz genau, welche Beschwerden Sie haben, seit wann die Beschwerden vorhanden sind und wie diese in der Vergangenheit behandelt wurden. Zur Vorbereitung kann es hilfreich sein, in einem Tagebuch zu notieren, welche Beschwerden bei Ihnen aufgetreten sind, wann und wie oft.

  1. Zum Arztgespräch sollten Sie möglichst alle bereits vorhandenen Befunde und Ergebnisse von zurückliegenden Untersuchungen (in einer logischen Abfolge sortiert) mitbringen, damit Ihr Arzt alle Informationen bekommt, die er braucht. Wenn möglich, auch die Ergebnisse von bildgebenden Untersuchungen (z. B. auf eine CD gebrannt).

  1. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die sogenannte Familienanamnese (so nennt man in der Fachsprache die Erfassung der familiären Krankengeschichte): Gab es in Ihrer Familie in der Vergangenheit auffällige Krankheitsfälle oder gesundheitliche Besonderheiten, z. B. häufiges Vorkommen von bestimmten Beschwerden? Wenn ja, sollten Sie Ihren Arzt auf jeden Fall darüber informieren, auch wenn er nicht danach fragt! Diese Informationen können für die Diagnosefindung sehr wichtig sein, denn sie liefern Hinweise auf genetisch bedingte Risiken für Erkrankungen. Für die Diagnosefindung bei seltenen genetischen Erkrankungen ist die Familienanamnese deshalb besonders wichtig. Hier kann auch der Verwandtschaftsgrad von entscheidender Bedeutung sein.

Schauen Sie auch in die Rubrik „Arztgespräch“. Dort finden Sie zusätzliche hilfreiche Tipps und Informationen für die Arzt-Patienten-Kommunikation, u. a. zu der Frage, wann es sinnvoll ist, eine Begleitperson zum Arztgespräch mitzunehmen.

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