Welche Untersuchungen kommen bei Verdacht auf Schlaganfall auf mich zu?

Verfasst von der HILFEFÜRMICH-Redaktion und aktualisiert am 29.06.2017

Eine rasche Diagnosestellung und Behandlung eines Schlaganfalls ist besonders wichtig. Deshalb wird entweder der verständigte Notarzt / die Notärztin oder ein Arzt / eine Ärztin in der Notaufnahme im Krankenhaus nach typischen Schlaganfallsymptomen fragen und eine körperliche Untersuchung durchführen. Darüber hinaus wird nach bestehenden Risikofaktoren für einen Schlaganfall (wie Bluthochdruck, Rauchen, Fettstoffwechselstörungen oder Vorhofflimmern) und der aktuellen Medikation gefragt.

Um die Diagnose Schlaganfall zu sichern, müssen bildgebende Verfahren wie die Computertomografie (CT) oder die Magnetresonanztomografie (MRT) eingesetzt werden. Zur diagnostischen Abklärung gehören zudem Ultraschalluntersuchungen der hirnversorgenden Blutgefäße (umgangssprachlich Halsschlagadern genannt) und des Herzens, Blutuntersuchungen und eine Ableitung eines Elektrokardiogramms (EKG), um Aufschluss über die wahrscheinliche Ursache des Schlaganfalls zu bekommen und das Risiko für einen erneuten Schlaganfall einschätzen zu können.

In einer speziellen Schlaganfall-Station (sogenannte „Stroke Unit“) des Krankenhauses sind die Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten auf die Behandlung von Schlaganfallpatienten spezialisiert.

Weitere Informationen zur Diagnostik finden Sie in der Patientenbroschüre des Kompetenznetzes Schlaganfall.

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