Für Kinder kann eine Erkrankung aus unterschiedlichen Gründen belastend sein. Neben den eigenen Beschwerden sind sie manchmal auch mit negativen Reaktionen anderer Kinder konfrontiert. Wenn Sie bei Ihrem Kind eine Persönlichkeitsänderung feststellen, sollten Sie das Thema ansprechen und behutsam nach den Gründen fragen. Wenn es einen konkreten Mobbing-Fall gibt, ist es häufig ratsam, ein Gespräch mit Lehrern und den Eltern der beteiligten Kinder zu führen. Wichtig ist dabei, dass Sie Ihr Kind mitentscheiden lassen, was getan werden soll, und nicht ohne sein Wissen mit anderen Eltern oder Lehrern Kontakt aufnehmen.
Meist ist es sinnvoll, die Erzieher/Erzieherinnern und Lehrer/Lehrerinnen in der Kindertagesstätte und in der Schule über die Erkrankung des Kindes zu informieren, damit sie die Situation realistisch einschätzen und angemessen reagieren können, wenn Hilfe notwendig ist. Sprechen Sie gegebenenfalls auch mit Schulsozialarbeitern und Schulpsychologen oder ziehen Sie einen Kinderpsychologen hinzu.
Weitere Informationen bietet die Internetplattform Kindergesundheit-Info.de des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit. Dort können Sie eine hilfreiche Broschüre über chronische Erkrankungen im Kindesalter herunterladen.
Informationen und Hilfe für Familien bietet auch das Kindernetzwerk e.V. – für Kinder, Jugendliche und (junge) Erwachsene mit chronischen Krankheiten und Behinderungen.
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