Lernen Sie unsere Experten kennen

  • Angelika

    Angelika, 52, erfuhr 1994 nach einer Darmspiegelung, dass sie an Colitis ulcerosa leidet. Sie holte sich Rat in einer Selbsthilfegruppe und wechselte für die Behandlung vom Hausarzt zu einem Gastroenterologen. Später war sie zeitweise beschwerdefrei, doch die Krankheit kam zurück mit Darmentzündungen und weiteren Komplikationen. Deshalb entschied sie sich für eine Operation, bei der ihr Dickdarm entfernt und ein künstlicher Darmausgang angelegt wurde. Seitdem gab es keine weiteren Krankheitsschübe, und Angelika konnte sich wieder intensiver ihrem sportlichen Hobby widmen: Sie läuft Halbmarathon und möchte irgendwann auch mal wieder einen ganzen Marathon laufen. Außerdem engagiert sie sich seit vielen Jahren in der Selbsthilfe. Patientin

    „In der Selbsthilfegruppe werde ich oft angesprochen und um Rat gefragt. Als Patientin habe ich selbst erfahren, wie es ist, wenn man die Diagnose Colitis ulcerosa bekommt und nicht weiß, was auf einen zukommt. Deshalb möchte ich mein Wissen weitergeben und anderen helfen, mit der Situation umzugehen.“

  • Denis

    Denis, 40, ist vor dreieinhalb Jahren an Colitis ulcerosa erkrankt. Anfangs hat er sich wenig mit der Krankheit auseinandergesetzt und die ersten Symptome wie Durchfall und Blut im Stuhl nicht allzu ernst genommen. Doch später kamen weitere Beschwerden hinzu – Bauchschmerzen, Müdigkeit und immer häufigere blutige Stuhlgänge. Dann holte er sich Rat und Hilfe bei einem Gastroenterologen. Sein Tipp für andere Patienten: Kontinuierliche Facharztbesuche sind sehr wichtig, um diese Erkrankung so gut es geht in den Griff zu bekommen. Patient

    „Als die Krankheit anfing, dachte ich, ich nehme kurzfristig ein paar Tabletten, dann geht es schon wieder. Diesen Fehler habe ich schnell zu spüren bekommen! 2016 war das schlimmste Jahr. Von 86 Kg habe ich stark abgenommen und wog zuletzt nur noch 54 Kg. Durch die Facharztbehandlung wurde es dann besser. Ich bin sehr dankbar, dass ich einen wirklich guten Facharzt habe, der mir einmal sagte „Sorgen Sie sich nicht so viel, wir machen uns genug Sorgen um Sie“. Nicht immer ganz leicht, sich darauf einzulassen, aber mit der Zeit wird es besser. Ich werde diese Erkrankung längerfristig vielleicht nicht mehr los, aber je mehr ich bereit bin, mich darauf einzulassen, umso einfacher wird es an vielen Tagen. Ich bin glücklich verheiratet und habe eine kleine Tochter. Meine Familie ist ein wichtiger Halt, der mir Kraft gibt.“

  • Lara G.

    Video about the website Lara G., 31, lebt seit zehn Jahren mit Colitis ulcerosa. Am Anfang hat sie die Krankheit verdrängt, trotz eines schweren Verlaufs mit vielen Komplikationen. Heute geht sie sehr bewusst damit um und versucht, jeden Tag das Beste aus ihrer Situation zu machen. Sie möchte andere Betroffene motivieren, Tabuthemen anzusprechen, die diese Krankheit mit sich bringt, und einen Weg zu finden, um die Lebensqualität wieder zu steigern. Besonders wichtig ist für sie dabei ein gutes Arzt-Patienten-Verhältnis und dass es im Alltag Möglichkeiten zum Abschalten gibt: etwa durch Musik, Sport oder Entspannungsübungen. Patientin

    „Mein Tipp für andere Betroffene: Finden Sie heraus, was Ihnen persönlich gut tut — in Bezug auf Ernährung, Bewegung, Freizeitaktivitäten, das soziale Umfeld und andere Lebensbereiche. Als Hilfe können Sie eine Liste führen und Ihre persönlichen Erfahrungen aufschreiben. Und versuchen Sie immer, nach vorne zu schauen und den Lebensmut nicht zu verlieren.“

  • Petra Hartmann

    Bild von Petra Hartmann Seit 1988 setzt sie sich in ihrer Heimatstadt Minden als Arzthelferin (medizinische Fachangestellte, MFA) für die Betreuung und Versorgung der Patienten in einer gastroenterologischen Gemeinschaftspraxis ein. Berufsbegleitend hat sie zahlreiche Zusatzqualifikationen absolviert: u.a. als Studienassistentin (2003), CED-Fachassistenz (2007) und Versorgungsassistenz CED (2014). Zudem engagiert sie sich als 1. Vorsitzende der Fachgesellschaft für Assistenzpersonal – Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (FA-CED e.V.) und im Vorstand der europäischen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa Vereinigung (N-ECCO). FA-CED CED-Nurse – Chronisch entzündliche Darmerkrankungen e.V., Minden

    „Ich beschäftige mich seit vielen Jahren intensiv mit der Betreuung von Menschen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen und bin überzeugt, dass wir als Assistenzpersonal einen wichtigen Beitrag zur besseren Versorgung im Betreuungsteam CED (Arzt-Patienten-Assistenz) leisten können. Deshalb ist es mir ein großes Anliegen, mich für die Fortbildung von Kolleginnen und Kollegen einzusetzen.“

  • Prof. Dr. Denis Poddubnyy

    Bild von Prof. Dr. Denis Poddubnyy Er ist Leiter der Rheumatologie in der Medizinischen Klinik für Gastroenterologie, Infektiologie und Rheumatologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin, Campus Benjamin Franklin. Der in Russland geborene Mediziner promovierte 2008 an der Saratower Medizinischen Staatsuniversität und habilitierte sich 2014 an der Berliner Charité mit einer Arbeit zu entzündlichen Wirbelsäulenerkrankungen (axialer Spondylitis). Im April 2016 übernahm er die Leitung der Rheumatologie in der Medizinischen Klinik I der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Charité Rheumatologie Charité – Universitätsmedizin, Rheumatologie, Berlin

    „Patienten mit Colitis ulcerosa haben oft Gelenk- oder Rückenbeschwerden; manchmal steckt eine Entzündung dahinter. Deshalb unterstütze ich die Plattform hilfefuermich.de, weil Patienten mit Colitis ulcerosa auch rheumatologische Hilfe benötigen können.“

  • Meike Schoeler

    Bild von Meike Schoeler Seit 1982 ist sie als Rechtsanwältin zugelassen und war zunächst in größeren Kanzleien in Sindelfingen und Pforzheim tätig. 1997 kehrte sie in ihre Heimatstadt Fritzlar zurück und baute dort ihre eigene Anwaltskanzlei auf. Sie berät zahlreiche Patientenorganisationen, darunter die Deutsche Rheuma-Liga e.V. und den Deutschen Psoriasis Bund e.V. Außerdem engagiert sie sich ehrenamtlich u.a. im Bereich Palliativmedizin und ist seit 1988 als Justiziarin der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew e.V. tätig. Kanzlei Schoeler Kanzlei Schöler, Fritzlar

    „Ich engagiere mich seit vielen Jahren für die Anliegen von Patienten, weil ich hier die Möglichkeit sehe, vielen zu helfen, die Hilfe dringend nötig haben.“

  • Prof. Dr. med. Hans-Michael Steffen

    Bild von Prof. Dr. med. Hans-Michael Steffen Seine Laufbahn als Arzt für Innere Medizin, Kardiologe und Gastroenterologe an der Kölner Universitätsklinik startete er 1986, zuletzt war er als Oberarzt an der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie tätig. Von Beginn an waren der Bluthochdruck und Fragen der Prävention ein Schwerpunkt seiner Arbeit, er ist DHL®-Hypertensiologe und von der Europäischen Gesellschaft für Hypertonie (ESH) als Hypertension Specialist anerkannt. Zudem engagiert er sich seit einigen Jahren in einem HIV-Hilfsprojekt im afrikanischen Malawi, um dort die Versorgungssituation zu verbessern. Uniklinik Köln Universitätsklinikum Köln

    „Fundierte, nachprüfbare medizinische Informationen für Betroffene sind wichtig, weil nur der aufgeklärte Patient eine gut begründete Entscheidung treffen kann.“

  • Peter Albiez

    Der studierte Biologe verbrachte zwei Jahre als Forscher in Indonesien, bevor er 1996 zu Pfizer kam. Nach verschiedenen Stationen im Unternehmen war er ab 2008 Leiter der Geschäftseinheit Primary Care in Deutschland. Seit 2009 ist er Mitglied der Geschäftsführung von Pfizer Deutschland und seit 2015 Vorsitzender der Geschäftsführung. Pfizer Deutschland GmbH Pfizer Deutschland

    „Ich bin davon überzeugt, dass die Digitalisierung große Chancen für die Medizin birgt. Bei Pfizer wollen wir die Entwicklung aktiv mitgestalten und vorantreiben.“

  • Christina Claußen

    Nach dem Studium der Verwaltungswissenschaft an der Uni Konstanz startete sie ihre berufliche Laufbahn als Referentin für Gesundheits- und Sozialpolitik in der AOK und für Gesundheitsökonomie in der Bundesvereinigung deutscher Apothekerverbände. 2002 wechselte sie zu Pfizer und hat dort den Bereich Patient Relations aufgebaut. Sie verantwortet die Zusammenarbeit mit Patientenorganisationen als Director Alliance Management & Patient Relations in Deutschland und international. Pfizer Deutschland GmbH Pfizer Deutschland

    „Mit dem Pfizer-Patienten-Dialog haben wir ein Forum geschaffen, das die Entwicklung dieser Website möglich gemacht hat: hilfefürmich.de, von Patienten für Patienten, gemeinsam mit Ärzten und vielen anderen, die sich im Gesundheitswesen engagieren.“